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schwerpunkt · bestand prüfen, risiken einordnen

KI-Audit & Screening

In den meisten Unternehmen wird KI längst eingesetzt — oft ohne Überblick: Browser-Tools im Vertrieb, Assistenten in Office-Produkten, KI-Funktionen in Fachsoftware, Pilotprojekte aus Fachabteilungen. Das KI-Audit erfasst diesen Bestand, bewertet ihn nach Recht, Sicherheit und Nutzen und liefert einen priorisierten Maßnahmenplan.

Wann ein KI-Audit sinnvoll ist

Ein Audit lohnt sich, sobald KI im Unternehmen genutzt wird, ohne dass jemand die vollständige Liste kennt. Typische Auslöser sind Anfragen des Datenschutzbeauftragten, Anforderungen von Kunden oder Zertifizierern, die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 EU AI Act, ein anstehendes Automationsprojekt — oder schlicht der Wunsch, Kosten und Risiken der bestehenden Werkzeuge zu kennen.

  • Vor einer KI-Strategie oder Architekturplanung als Bestandsaufnahme
  • Vor Audits nach ISO 27001 oder TISAX, um KI-Nutzung sauber einzuordnen
  • Bei Hinweisen auf Schatten-KI in Fachabteilungen
  • Nach Fusionen, Zukäufen oder Systemwechseln

Was das Screening erfasst

Wir erfassen alle KI-Anwendungen und KI-Funktionen — beschafft, eingebettet oder selbst gebaut — und bewerten sie entlang von fünf Dimensionen.

Inventar

Welche Systeme, welche Anbieter, welche Nutzer, welche Daten, welcher Zweck — vollständig und aktuell dokumentiert.

Recht & EU AI Act

Einordnung jeder Anwendung in die Risikoklassen; Transparenz- und Kompetenzpflichten; Verträge und Auftragsverarbeitung.

Datenschutz

Welche personenbezogenen Daten fließen wohin; Rechtsgrundlagen, Löschkonzepte, Drittlandtransfer.

Sicherheit

Zugänge, Rechte, Protokollierung, Umgang mit Geschäftsgeheimnissen und Prompt-Inhalten.

Nutzen & Kosten

Lizenz- und Nutzungskosten je Anwendung gegenüber dem tatsächlichen Beitrag im Prozess.

Schatten-KI erkennen und einordnen

Schatten-KI entsteht, wenn Mitarbeitende hilfreiche Werkzeuge nutzen, für die es keine Regel gibt. Das ist selten böser Wille, sondern ein Hinweis auf echten Bedarf. Das Audit macht diese Nutzung sichtbar, bewertet das Risiko und schlägt vor, welche Werkzeuge in geregelte Bahnen überführt, ersetzt oder eingestellt werden sollten.

Wichtig ist der Ton: Wir führen Gespräche mit den Fachbereichen als Beteiligte, nicht als Beschuldigte. Nur so wird der Bestand vollständig.

Ergebnis: Bericht und Maßnahmenplan

Du erhältst einen Auditbericht mit vollständigem KI-Inventar, Risikoeinordnung je Anwendung, festgestellten Abweichungen und einem priorisierten Maßnahmenplan. Die Maßnahmen sind konkret: Vertrag anpassen, Einstellung ändern, Werkzeug ersetzen, Schulung durchführen, Richtlinie ergänzen.

  • KI-Inventar als lebendes Dokument, das fortgeschrieben werden kann
  • Risikopyramide nach EU AI Act mit Zuordnung aller Anwendungen
  • Handlungsempfehlungen mit Verantwortlichen und Zeitrahmen
  • Vorlage für eine KI-Richtlinie, falls noch keine existiert

Vom Audit zur Strategie

Das Audit ist ein Startpunkt, kein Endpunkt. Die Ergebnisse fließen direkt in die Use Case Discovery, den AI-Readiness-Check und — falls gewünscht — in Architekturplanung und KI-Strategie nach der Sellium-Methode. So wird aus der Bestandsaufnahme ein begründeter Plan, wo KI in deinem Unternehmen mehr leisten soll und wo sie eingeschränkt gehört.

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Prüfen, bevor andere es tun

Verbote und Transparenzpflichten des EU AI Act gelten bereits, die Hochrisiko-Pflichten folgen 2027 und 2028. Ein Audit schafft den Überblick, den Aufsicht, Kunden und Zertifizierer zunehmend voraussetzen.

Unabhängig

Wir bewerten Werkzeuge nach Nutzen und Risiko für dein Unternehmen — ohne Bindung an einen Anbieter.

Dokumentiert

Jeder Befund ist nachvollziehbar belegt und für Datenschutzbeauftragte und Auditoren verwertbar.

Anschlussfähig

Ergebnisse gehen direkt in KI-Richtlinie, Schulungsplanung und Use Case Discovery über.

ablauf

So läuft das KI-Audit ab

Ein kompaktes Verfahren mit klar definierten Ergebnissen.

  1. Schritt 1: Kick-off & Scoping

    Festlegung von Umfang, Ansprechpartnern und Informationsquellen; Abstimmung mit Datenschutz und IT-Sicherheit.

  2. Schritt 2: Erhebung

    Interviews mit Fachbereichen, Auswertung von Lizenz- und Zugriffsdaten, Sichtung von Verträgen und Systemeinstellungen.

  3. Schritt 3: Bewertung

    Einordnung jeder Anwendung nach EU AI Act, Datenschutz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit; Identifikation von Abweichungen.

  4. Schritt 4: Bericht & Maßnahmenplan

    Vorstellung der Ergebnisse bei Geschäftsführung und Beteiligten, priorisierter Maßnahmenplan, Übergabe des KI-Inventars.

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