Getrennte Datenräume
Mandantentrennung auf Infrastruktur-, Modell- und Anwendungsebene; keine Vermischung von Trainings- oder Nutzungsdaten.
schwerpunkt · digitale souveränität teilen
Volle digitale Souveränität — eigene Modelle, eigene Hardware, eigener Betrieb — ist für einzelne mittelständische Unternehmen oft zu teuer. Vollständige Abhängigkeit von wenigen Hyperscalern ist zu riskant. Shared Sovereignty ist der Weg dazwischen: Unternehmen teilen sich KI-Infrastruktur, behalten aber die Kontrolle über ihre Daten, ihre Modelle und ihre Regeln.
KI-Modelle im eigenen Rechenzentrum zu betreiben bedeutet Investitionen in Hardware, Energie, Fachpersonal und laufende Modellpflege. Für ein einzelnes Unternehmen mit überschaubarem Token-Volumen rechnet sich das selten. Die Alternative — alles über externe Anbieter — bringt Fragen nach Datenschutz, Vertragsbedingungen, Preisänderungen und Abhängigkeit mit sich.
Beide Extreme lassen sich mit dem Sellium TCO-Modell durchrechnen. Meist zeigt sich: Der wirtschaftlich und rechtlich beste Punkt liegt in der Mitte.
Mehrere Unternehmen — etwa entlang einer Lieferkette, in einer Region oder in einem Verband — nutzen gemeinsam eine KI-Infrastruktur in Europa: Rechenkapazität, Modelle, Betrieb. Jedes Unternehmen behält dabei getrennte Datenräume, eigene Zugriffsregeln und eigene Feinabstimmungen. Geteilt werden Kosten und Betrieb, nicht Daten.
Mandantentrennung auf Infrastruktur-, Modell- und Anwendungsebene; keine Vermischung von Trainings- oder Nutzungsdaten.
Offene Modelle, gemeinsam betrieben und gepflegt; unternehmensspezifische Anpassungen bleiben beim jeweiligen Unternehmen.
Rechenzentren und Betreiber in der EU, klare Vertragsbedingungen, Auftragsverarbeitung nach DSGVO.
Daten, Konfigurationen und Anpassungen bleiben portabel — Wechsel oder Rückholung ins eigene Haus bleibt möglich.
Geteilte Infrastruktur braucht klare Regeln: Wer entscheidet über Modellwechsel, Updates und Kapazitätserweiterungen? Wie werden Kosten verteilt? Wie werden Sicherheitsvorfälle behandelt? Wir gestalten diese Governance mit den Beteiligten — als Betriebsvereinbarung zwischen den Unternehmen, mit definierten Rollen und Eskalationswegen.
Für Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten und trotzdem KI produktiv nutzen wollen; für Lieferketten, in denen mehrere Partner ähnliche Anforderungen haben; für Verbände, Cluster und Regionen, die ihren Mitgliedern eine gemeinsame Basis bieten möchten; und für Unternehmen, die sich bewusst von einzelnen Anbietern unabhängiger machen wollen.
Wir planen die Architektur, rechnen die Varianten mit dem TCO-Modell durch, gestalten die Governance und begleiten Aufbau und Betrieb — anbieterneutral und mit Blick auf die konkreten Use Cases der Beteiligten. Wo es sinnvoll ist, arbeiten wir mit europäischen Rechenzentrums- und Modellpartnern zusammen.
privacy first ai
Kontrolle über Daten und Modelle lässt sich stufenweise gewinnen. Shared Sovereignty macht den Schritt bezahlbar — ohne die Kontrolle abzugeben, die für dein Geschäft entscheidend ist.
Eigene Datenräume, eigene Regeln, eigene Anpassungen — auch auf gemeinsamer Infrastruktur.
Kosten für Hardware, Energie und Betrieb geteilt; durchgerechnet mit dem Sellium TCO-Modell.
Offene Modelle, europäische Partner, Exit-Fähigkeit im Vertrag verankert.
ablauf
Von der Interessensklärung zum gemeinsamen Betrieb.
Klärung der Use Cases, Datenarten und Sicherheitsanforderungen der Beteiligten; Prüfung der Passung.
Zielarchitektur mit Mandantentrennung, Modellauswahl, Betriebsvarianten; Kostenvergleich je Unternehmen.
Steuerungsmodell, Kostenverteilung, Sicherheitsstandards, Auftragsverarbeitung und Exit-Regeln.
Schrittweiser Aufbau, Onboarding der Use Cases, Monitoring und laufende Weiterentwicklung.
kontakt
Gern sind wir rund um das Thema KI für dich da. Wir melden uns umgehend bei dir.
Wir melden uns zeitnah bei dir. Wenn es eilig ist, erreichst du uns unter +49 371 524 99 140 oder contact@sellium.ai.