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schwerpunkt · strukturwandel gestalten

KI-gestützte Unternehmenstransformation im Strukturwandel

Strukturwandel trifft Unternehmen nicht als Theorie, sondern als konkreter Druck: wegfallende Abnehmer, Fachkräftemangel, neue Regulierung, Kostendruck. Künstliche Intelligenz ist kein Ersatz für eine Strategie, aber ein Hebel, mit dem sich Prozesse, Angebote und Wissen schneller neu ausrichten lassen. Wir begleiten Unternehmen dabei — von der Standortbestimmung bis zur produktiven Umsetzung, mit Blick auf verfügbare Förderprogramme.

Strukturwandel als Ausgangslage

Ob Automobilzulieferer, Energieregion oder klassischer Maschinenbau: Wenn etablierte Wertschöpfungsketten sich verschieben, müssen Unternehmen in kurzer Zeit neue Fähigkeiten aufbauen. Die Belegschaft ist erfahren, die Prozesse eingespielt — aber auf ein Geschäft ausgerichtet, das sich verändert.

Transformation heißt in dieser Lage nicht, alles neu zu erfinden. Sie heißt, vorhandenes Wissen, vorhandene Daten und vorhandene Kundenbeziehungen so einzusetzen, dass daraus tragfähige neue Angebote und effizientere Abläufe entstehen.

Welche Rolle KI in der Transformation spielt

KI wirkt an drei Stellen: Sie senkt den Aufwand in bestehenden Prozessen, sie erschließt das Erfahrungswissen der Mitarbeitenden für alle, und sie ermöglicht neue, datenbasierte Angebote gegenüber Kunden.

Effizienz im Kerngeschäft

Automatisierte Verwaltungs-, Vertriebs- und Serviceprozesse schaffen Spielraum für den Umbau.

Wissen sichern

Erfahrungswissen aus Fertigung und Service wird durch KI-Assistenten dokumentiert und zugänglich — auch bei Generationswechsel.

Neue Angebote

Datenbasierte Services rund um bestehende Produkte: Zustandsüberwachung, Beratung, Plattformangebote.

Entscheidungen stützen

Szenarien, Prognosen und Kennzahlen aus vorhandenen Daten statt Bauchentscheidungen unter Druck.

Vorgehen: Standort bestimmen, Prioritäten setzen

Wir beginnen mit der Standortbestimmung: Welche Geschäftsprozesse tragen heute, welche stehen unter Druck, welche Daten und Kompetenzen sind vorhanden? Die Use Case Discovery und der AI-Readiness-Check liefern das Bild; das Sellium TCO-Modell macht die Optionen vergleichbar.

Daraus entsteht eine Roadmap, die Quick Wins mit strukturellen Maßnahmen verbindet — und die realistisch zu Personal, Budget und Zeit des Unternehmens passt.

  • Standortbestimmung mit Geschäftsführung und Fachbereichen
  • Priorisierung der Use Cases nach Wirkung auf das neue Geschäftsmodell
  • Roadmap in Stufen (1–3, 4–6, 6–12 Monate) mit Verantwortlichen
  • KI-Richtlinie und Governance von Anfang an

Menschen mitnehmen, Kompetenzen aufbauen

Transformation scheitert selten an Technik, häufig an Akzeptanz. Deshalb startet jedes Projekt mit Enablement: Mitarbeitende aus allen Bereichen verstehen, was KI kann, was sie nicht kann und wie sie ihre eigene Arbeit verändert. Als AZAV-zertifizierter Bildungsträger können wir Schulungen so gestalten, dass sie förderfähig sind und zugleich die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 EU AI Act erfüllen.

Förderung nutzen

Für Regionen im Strukturwandel und für KMU allgemein bestehen Förderprogramme auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene — für Beratung, Qualifizierung und Investitionen in Digitalisierung. Wir prüfen mit dir, welche Programme zu deinem Vorhaben passen, und richten Projektstruktur und Dokumentation so aus, dass Anträge tragfähig sind. Konkrete Programme und Fördersätze: Fördermöglichkeiten.

made in chemnitz

Wir kennen Strukturwandel aus der eigenen Region

Sellium arbeitet aus Chemnitz heraus mit Unternehmen, für die Wandel keine Abstraktion ist. Unsere Methode ist darauf ausgelegt, mit begrenzten Ressourcen belastbare Ergebnisse zu erzielen.

Pragmatisch

Quick Wins finanzieren den Umbau; jeder Schritt hat einen messbaren Nutzen.

Förderorientiert

Projektstruktur und Schulungen so aufgesetzt, dass Fördermittel genutzt werden können.

Nachhaltig

Kompetenzen bleiben im Unternehmen — durch Enablement, Dokumentation und klare Verantwortlichkeiten.

ablauf

So begleiten wir die Transformation

Vier Schritte nach der Sellium-Methode, abgestimmt auf Unternehmen im Wandel.

  1. Schritt 1: Enablement & Standortbestimmung

    Gemeinsames KI-Verständnis aufbauen; Geschäftsmodell, Prozesse, Daten und Kompetenzen erfassen.

  2. Schritt 2: Use Case Discovery & Readiness

    Potenziale in Geschäftsprozessen identifizieren, AI-Readiness-Check, IT-Check-up.

  3. Schritt 3: Strategie, Roadmap & Förderung

    TCO-basierte Priorisierung, KI-Richtlinie, Roadmap; Abgleich mit passenden Förderprogrammen.

  4. Schritt 4: Pilotierung & Skalierung

    Erste Use Cases produktiv setzen, Wirkung messen, schrittweise ausrollen und Kompetenzen verankern.

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